Mittwoch, 28. September 2016

Samstag, 24. September 2016

Bucket list für Herbst 2016

Ich habe beschlossen, dass ich auch mit einem fast 15.5jährigen Hund noch Pläne für den Herbst schmieden darf:
 
🍃 In den Schwarzwald.
🍁 Spaziergang über Juraweiden.
🍃 Maroni essen.
🍂 Bunte Lärchenwälder bestaunen.



🍂 An einen Bergsee.
Unseren eigenen, inoffiziellen Geocache suchen.
🍂  Zingaras Halbbruder treffen.  
🍃 Herbstblätter-Zingara-Fotoshooting.
 
 

🍂 Stoppelfeld-Zingara-Fotoshooting.
🍂 Ein Wochenende im Emmental verbringen.
🍁 An den Burgäschisee.



Mittwoch, 21. September 2016

Samstag, 17. September 2016

Vom Traumberuf oder so

Der Kassensturz hat letzte Woche einen Beitrag zur studentischen Mitarbeit am Tierspital gebracht. Und da bei mir in den Post-Entwürfen seit vier Jahren ein Beitrag über Tagesablauf in der Klinik schlummert, ist das jetzt der Augenblick diesen zu Veröffentlichen.



Ein typischer Tagesablauf (zumindest vor gut vier Jahren) als Tiermedizinstudent im letzten Studienjahr in einer Kleintierklinik irgendwo in der Schweiz:

7:40 Ankunft in der Klinik, Umziehen, sich bei den diensthabenden Mitstudenten informieren, wie die Nacht verlaufen war.
08:00 Fallübergabe durch den diensthabenden Assistenzarzt
08:10 Rundgang: Alle Fälle werden vor Ort dem Oberarzt kurz vorgestellt.
08:30 Besprechung des Tagesablaufs. Ich bin heute im OP eingeteilt.
08:35 Ich untersuche meinen ersten stationären Patienten.


08:45 Umziehen, steril einwaschen. OP: Tumorentfernung aus Bauchhöhle.
10:15 "Versteckter" Deal: Nachdem ich mich einverstanden erklärt habe, den OP-Bericht zu schreiben, darf ich die Hautwunde nähen.
10:17 Nähen der Hautwunde
10:30 Ich helfe der OP-Schwester die Wunde zu verbinden und den Patienten in die Aufwachstation zu bringen.
10:45 Meine Untersuchungsergebnisse des ersten Patienten werden schnell eingetippt.
11:00 Umziehen, steril einwaschen. OP: Gelenkarthroskopie.
14:23 Ich helfe der OP-Schwester die Wunden abzudecken und den Patienten in die Aufwachstation zu bringen. Da die OP so lange gedauert hatte, bleibe ich, bis der Hund ganz aufgewacht ist.
15:10 Da ich "meinen" Assistenzarzt nirgends gefunden habe, beschliesse ich, Mittagspause zu machen.
15:11 Essen!
15:13 Mir wird ausgerichtet, dass ich im OP gebraucht werde.
15:16 Umziehen, steril einwaschen. OP: Kastration.
15:25 Gleicher Deal wie am Vormittag...
15:30 Nähen der Hautwunde. Versorgung des Patienten.
16:00 Kontrollrunde bei den frisch operierten Patienten.
16:10 Blick auf Röntgenbilder, die nachher besprochen werden.
16:20 Untersuchung der anderen stationären Patienten.
17:00 Röntgen-Round. Im völlig abgedunkelten Raum werden Röntgenbilder besprochen.
17:30 Nachbesprechung der heutigen Fälle.
17.50 Das Team schaut sich kurz an, was morgen auf dem Plan steht.

Das war natürlich nicht in der Kleintierklinik

18:00 Ich melde mich auf der Intensivstation beim diensthabenden Arzt. Wir sind zwei Studenten; da Semesterferien sind, kommen keine Studenten aus den unteren Jahrgängen.
18:01 Kontrollrunde im Stall: Wieviele Tiere? Was ist dort im Verlauf der Nacht zu tun?
18:15 Ich gehe mit ein paar Hunden raus (natürlich immer einzeln).
18:45 Es ist immer noch nichts angemeldet (Holz anfassen). Essen.
19:15 Eintippen der restlichen Tagesuntersuchungen.
19:30 Schreiben der beiden OP-Berichte.
20:15 Medikamentenrunde.
21:00 Hunde versäubern.
22:30 Streicheln der Schmusetiere.
23:00 Medikamentenrunde.
00:00 Hunde versäubern. Katzenboxen säubern.
00:45 Der Assistenzarzt ist am Telefon.
00:46 Warten auf den angekündigten Notfall: Magendrehung.
01:32 Der Notfall ist endlich da. Die Hündin wird sogleich untersucht und stabilisiert, während ich die Krankengeschichte aufnehme.
01:47 Alle Unterschriften sind vorhanden. Die Hündin ist soweit narkosefähig und wird in den OP gefahren. Ich bleibe auf der Intensivstation.
01:49 Kontrollrunde.
01:50 Eintippen der Krankengeschichte und der Untersuchungsergebnisse. Immer wieder unterbrochen durch Kontrollrunden, Aufhängen von neuen Infusionslösungen, Leeren von Katzenkistchen und Untersuchungen von besonders kritischen Patienten.
03:30 Die OP ist gut verlaufen, die Hündin ist schon wieder am Aufwachen. Sie wird in eine Box gebettet und an die Infusion angehängt.
03:40 Während der Assistenzarzt die Station übernimmt, gehen wir schlafen.
07:05 Der Wecker klingelt. Aufstehen, anziehen, waschen.
07:12 Der erste Notfall steht vor der Tür. Ich nehme die Krankengeschichte auf und untersuche das Tier.
08:10 Ich übergebe den Fall wieder dem Assistenzarzt und nehme in Kauf, dass er grummelig wird, weil er deshalb noch nicht gleich nach Hause kann.
08:16 Ich suche das Chirurgieteam, um den restlichen Rundgang nicht zu verpassen.
08:30 Besprechung des Tagesablaufs. Ich bin heute nicht im OP.
08:35 "Mein" Assistenzarzt übernimmt den frühen Notfall, so dass er quasi wieder in meinen Zuständigkeitsbereich fällt. Der Kater wird nochmals gründlich untersucht und die nächsten diagnostischen Schritte werden eingeleitet.
09:00 Ich untersuche "meine" anderen Fälle.


10:00 Die erste Konsultation ist hier, ich führe die Erstuntersuchung durch.
10:35 Da mein Assistenzarzt nicht auf den Pieps reagiert, klappere ich die ganze Klinik nach ihm ab.
10:49 Gefunden! Ich erläutere ihm den Fall und wir besprechen dann das weitere Vorgehen mit dem Besitzer.
11.00 Die nächste Kons inkl. dem gleichen Spielchen wie vorher... Diesmal bleibt das Tier für eine OP in der Klinik, ich suche ihm eine freie Box im Stall.
12:20 Laut Arbeitsvertrag müsse die TPA jetzt unbedingt Mittagspause machen. Ob ich nicht noch die Hunde versäubern könnte?! Da ich kein Arbeitsvertrag vorweisen kann, führe ich geschätzte hundert Tiere in den kleinen Auslauf.
13:30 Ich mache Essenspause (zum ersten Mal heute!), schaue gleichzeitig die Röntgenbilder für die heutige Round an und aktualisiere die Krankengeschichte meiner Patienten.
14:00 Zwei weitere Konsultationen.
16:00 "Notfall-Round": Anhand von aktuellen Fällen wird das Vorgehen bei Notfällen besprochen. Ich nutze die Sitzpause, um meinen Zuckerspiegel wieder auf eine normale Höhe anzuheben.
17:00 Röntgen-Round. Im dunklen Raum kann ich kaum die Augen offenhalten.
17:30 Nachbesprechung der heutigen Chirurgie-Fälle.
17:50 Die Termine des nächsten Tages werden angeschaut.
18:11 Umziehen. Nach Hause. Endlich!

Wir haben damals übrigens etwa 120 Stunden pro Woche in der Klinik verbracht... Meine Arbeitszeiten haben sich inzwischen deutlich verbessert. Und ich arbeite nach wie vor auf meinem Traumberuf. ;-)

Mittwoch, 14. September 2016

Samstag, 10. September 2016

An der Emme

Es traf sich gut, dass ich an diesem heissen Nachmittag sowieso frei hatte. So ging es mit Zingara wieder einmal an die Emme. 
 
 
Nach einem Mini-Spaziergang fanden wir auch gleich einen hübschen Platz am Ufer - auf der anderen Seite des Flusses. Selbst wenn uns das Wasser bei der Durchquerung nur bis zu den Knien kam, hatte die Emme unglaublich viel Kraft und schwemmte uns Zingara fast davon. Beim zweiten Versuch wurde Zingara dann gesichert.
 

 
Danach hatten wir aber tatsächlich den erwünschten entspannten Nachmittag. Mit einem Oldie ist es eben schon auch cool. 

 

Mittwoch, 7. September 2016

Samstag, 3. September 2016

Jura-Laufhund?

"Ist das ein Jura-Laufhund?", werde ich von einem Spaziergänger im Wald gefragt.
 
Fast. ^^
 
oben: Jura-Laufhund
unten: Zingara in jungen Jahren
 
Mir ist schon klar, dass sich nicht alle mit Hunderassen auskennen. Nur - der Labrador ist noch immer (leider) die häufigste Rasse in der Schweiz, während man den Jura-Laufhund eher selten antrifft. 

Mittwoch, 31. August 2016

10 kleine Glücksmomente im August

♥ Eine kleine Auszeit nehmen und einfach mal für ein verlängertes Wochenende nach Frankreich verschwinden. 
♥ Das erste Viertel des 16. Lebensjahres hat sie erstaunlich gut überstanden.

 
♥ Abwechslungsreiche Geocaching-Runden
♥ Wenn Zingara (mit etwas Hilfe) wieder aus dem Bachbett rauskommt. :-D
 

♥ Spätsommerliche Frühmorgenspaziergänge. Dieses Licht!
♥ Wenn mir erzählt wird, dass, dank Zingara, für den Welpen Labbis zu den Guten gehören.
♥ Die Reifen Früchte des Rühr-mich-nicht-ans platzen zu lassen. Zingara ist inzwischen so langsam, dass es sie nicht einmal nervt, wenn ich stehen bleibe. ^^


♥ Als Zingara nach zwei schrecklichen Stunden in Seitenlage einfach aufsteht und wieder - fast - normal ist.
♥ Ein zweites Mal dieses Jahr einen entspannten Sommertag am See verbringen.
♥ Ein Grillabend mit Hündeler-Freunden.  

Samstag, 27. August 2016

{Welpen-Fotoshooting} Hallo, kleiner Grossspitz!

Vor knapp einem Jahr begann die Geschichte der kleinen Göttin der Unsterblichkeit. Bei unseren wöchentlichen Spaziergängen wurde ich auf dem Laufenden gehalten.


  
Und so war ich dabei, bei der Suche nach der "idealen" Hunderasse und anschliessend einer guten Zuchtstätte.


Ich habe miterlebt, dass die eine Zuchthündin nicht aufgenommen hatte und das Warten somit weiterging.


Mir wurde gleich erzählt, dass der Trächtigkeitsunterschall bei der zweiten Hündin ein halbes Jahr später positiv war. Dann ging das grosse Zittern los, dass hoffentlich diesmal eine kleine Hündin dabei wäre.


Ich habe mich mitgefreut, als im Frühling zehn (!) Welpen auf die Welt kamen (und davon erst noch sechs Hündinnen). 


Mir wurde ausführlich vom ersten Besuch bei den Welpen berichtet. 
 

Und dann ging es los mit der Entscheidungsfindung. Fräulein Lila oder Fräulein Rosa? Oder doch Fräulein Türkis?


Ich musste trösten, als sich die Familie, die Vorrang hatte, ausgerechnet die heimliche Favoriten aussuchte. 


Stundenlang (mit Freuden!) habe ich mir die Charakterbeschreibungen der verschiedenen Hündinnen angehört.


Und nun ist sie endlich hier! Herzlich Willkommen in unserem Freundeskreis, kleine Göttin! Ich freue mich darauf, dich beim Aufwachsen zuzuschauen!

Mittwoch, 24. August 2016

Zingara-Wochenfoto 16.24: Silhouette

oder auch: mein Lieblingsfoto 2016 (zumindest bis jetzt...)
 

Samstag, 20. August 2016

Unterwegs mit dem Zingimobil - ein Erfahrungsbericht

Mit einem tauben und ziemlich blinden Hundesenior sind viele Sachen nicht mehr möglich. Etwas, das ich unglaublich vermisste, war das "Unterwegs sein". Ich vermisste es, etwas längere Wanderungen zu machen. Und wenn ich mit Hundefreunden unterwegs war, hatte ich entweder ihnen gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil ich sie erstens ständig bremsen musste und zweitens wir sowieso nur kurze Runden machen konnte. Oder ich merkte ganz genau, dass es für Zingara wohl doch etwas zu viel geworden war... -.-

Deshalb war ich schon länger auf der Suche, nach einem geeigneten Transportmittel. Aber irgendwie fand ich im Internet kaum Informationen dazu. Ein Wagen, der aussieht wie ein Kinderwagen, wollte ich vermeiden, weil es so doof aussieht. Ein Bollerwagen zum Ziehen fand ich für längere Distanzen nicht ideal. Und fast tausend Franken dafür ausgeben, fand ich auch etwas übertrieben. 


Eines Tages traf ich auf dem Spaziergang eine Frau an, die für ihren 16jährigen Hund einen solchen Wagen hatte. Das war dann der Auslöser, dass es schlussendlich doch einen Kinderwagen-ähnlichen Wagen wurde. Bestellt wurde der grösste, den ich finden konnte. 

Eigentlich wollte ich, wie beim Veloanhänger, Zingara langsam daran gewöhnen. Zeitlich kam aber ich nicht dazu und so kam sein erster Einsatz gleich beim Spaziergang mit einer Freundin. Und was soll ich sagen? Zingara hüpfte rein und wollte gar nicht mehr raus.  Und so doof kam ich mir gar nicht mehr vor. ;-) Es hat sicher auch geholfen, dass beim ersten Spaziergang ein kleiner Hund dabei war, der laufen musste. So sahen die anderen Fussgänger, dass es wohl einen Grund haben musste, wieso der grosse Hund fahren durfte. Aber eigentlich mache ich für Zingara ja sowieso alles... ;-)


Seitdem haben wir den Wagen sehr häufig dabei. Zingaras 24kg lassen sich relativ leicht schieben. Das Zingimobil ist auch ziemlich schnell auf- und abgebaut, nimmt aber natürlich auch zusammengelegt ziemlich viel Platz weg. Dafür hat Zingara darin mehr als genug Platz. Er ist auch erstaunlich geländegängig; selbst Wurzelpfade sind möglich, so lange Zingara diesen Wegabschnitt mitläuft. 
Die Nachteile sind, dass das vordere Rad nicht beweglich ist, und auch eine Bremse fehlt. Das würde den Wagen aber natürlich noch schwerer machen. 


Der grösste Nachteil ist aber wohl, dass Zingara eigentlich gar nicht mehr laufen möchte, wenn wir den Wagen dabei haben. Für den Muskelerhalt ist das nicht gerade förderlich... So wird sie eben gezwungen, hin und wieder ein paar Schritte zu machen. ;-)

Jetzt müssen wir eben etwas auf die Wegführung achten. Aber mit dem Zingimobil können wir eindeutig wieder grössere Touren machen, ohne dass ich befürchten muss, Zingara zu überfordern. 

Mittwoch, 17. August 2016

Samstag, 13. August 2016

Wochenende in den Vogesen

Auch dieses Jahr nutzten wir das verlängerte 1. August-Wochenende, um ein paar Tage in den Vogesen zu verbringen. 


Auf der Hinfahrt machten wir einen Zwischenstopp Mitten in den Hügeln. Irgendwo nach einer engem kurvigen Strässchen an einem kleinen Pass beginnt der Circuit des points de vue, den ich schon seit dem letzten Ausflug in die Vogesen machen wollte. 


Landschaftlich gesehen wurde das dann auch gleich die schönste Runde des Wochenendes. Der Rundweg hielt, was sein Name versprach, und hatte einige schöne Aussichtspunkte. 



Abends fuhren wir dann weiter zu unserer Pension. Inzwischen suche ich mir die Unterkünfte ja danach aus, wo es möglichst viele Geocaches gibt. ;-) 


Die Auberge du Ruxelier liegt also in einem wahren Cacher-Paradies. Aber auch sonst liegt die Pension idyllisch zuhinterst in einem kleinen Tal. Und Hunde übernachten dort sogar kostenlos. 


Für ein Antijagdtrainings-Wochenende würde sich die Auberge bestens eignen. Die Wildkaninchen sind einfach überall. Selbst zwischen den Tischen des Gartensitzplatzes waren sie am Grasen, während wir dort Znacht assen. Es hatte so viele, dass selbst Zingara ein paar entdeckt hatte.


Die Wald-Runden waren dann alles andere als spektakulär (vielleicht haben wir uns auch nur die falschen Spazierwege ausgesucht). 


Und es ist übrigens nicht empfehlenswert auf Parkplätzen von amerikanischen Kriegsfriedhöfen zu parkieren. Als wir vom Spaziergang zurückkamen, wurden wir darüber informiert, dass wir bereits gesucht wurden und - da sie uns auf dem Gelände nicht fanden - sicherheitshalber ein internationaler Alarm ausgelöst wurde. Ups. 


Am letzten Tag wurde es nochmals so richtig warm, so dass wir gleich den ganzen Tag an einem kleinen See verbrachten. 



Nach den Ferien ist bekanntlich vor den Ferien. In wenigen Wochen ziehen wir bereits wieder los. *freu*

Mittwoch, 10. August 2016

Samstag, 6. August 2016

{Outdoor-Shooting} Zingara

Schon lange bewundere ich die Fotos von Raphaela Schiller. Diesen Frühling habe ich nun endlich auch ein Mini-Fotoshooting bei ihr gebucht. Die Bilder sind dann wie erwartet soooo schön geworden. ♥ ♥ ♥

Vor lauter Gewohnheit habe ich Hundenatik auf die Bilder geknallt. -.- Die Fotos sind natürlich trotzdem alle von Raphaela Schiller.